Hier zunächst mal ein Auszug aus Wikipedia zum Thema:
Das Interesse an der Genealogie erwacht meist an der eigenen Familie. Man beginnt mit Fragen an Eltern, Großeltern und Verwandte nach familiären Zusammenhängen und der Herkunft der Vorfahren. Familienbücher, Familienfotos und ein möglicherweise noch vorhandener Ahnenpass liefern weitere Informationen. Diese Fotos, urkundliche Belege und Dokumente sowie die Biografien bzw. Lebensbilder der Großeltern, Urgroßeltern und weiterer Verwandter sind der Grundstock für eine Familienchronik.
Die weitere Forschung erfordert allerdings die Beschäftigung mit den Quellen. Hierzu benötigt man Fachwissen, das man nicht studieren kann und das sich jeder Genealoge im Laufe seiner Forschungstätigkeit aneignet.
Die Forschung an älteren Quellen wie den Kirchenbüchern oder Gerichtsbüchern erfordert die Fähigkeit des Lesens alter Schriften (siehe Paläografie) und in katholischen Gebieten zumeist Lateinkenntnisse. Veränderlichkeit der Familiennamen und ein ausgedehnter Heiratskreis der zu erforschenden Personen sind zu berücksichtigen. Die Forschung gelangt bisweilen an den sogenannten Toten Punkt, den es zu überwinden gilt. Mit der Verdopplung der Zahl der Vorfahren in jeder Generation weitet sich das Bild von der persönlichen Ahnenschaft aus zu Themen wie Heimatgeschichte, Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Bevölkerungsgeschichte ganzer Orte (siehe Ortsfamilienbuch) oder Regionen.

Die Links aus Wikipedia lass ich gleich mal zum Nachschlagen stehen. Weil ich mich nun mal ernsthaft mit meiner Familiengeschichte auseinander setzen will, werde ich kaum darum herum kommen auch Arbeit zu investieren. Und heißt vermutlich auch, dass ich meine Kenntnisse der altdeutschen Schrift wieder aufpolieren muss. Schaun wir mal, was dabei herauskommt.

